Sehenswürdigkeiten in Berlin

Potsdamer Platz

Potsdamer Platz, Berlin

Schon Anfang des 18. Jahrhunderts war der Potsdamer Platz ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, der damals noch vor der Stadtmauer Berlins lag. Diese Funktion wurde im Laufe der Zeit noch wichtiger: Erst kam der Potsdamer Fernbahnhof, Anfang des 19. Jahrhunderts die erste U-Bahn-Linie Berlins dazu.

Heute liegt der Potsdamer Platz im Bezirk Mitte in den Ortsteilen Mitte und Tiergarten.
Architektonisch besonders auffällig sind das angrenzende ehemalige Potsdamer Stadttor, das vom königlichen Baumeister Karl Friedrich Schinkel erbaut wurde, die weitere Bebauung, wie das Sony Center oder das Quartier Daimler, wurde größtenteils nach der Wende 1990 durchgeführt. Als markanter, geschichtsträchtiger Ort ist der Potsdamer Platz auf jeden Fall einen Besuch wert.

Brandenburger Tor

Brandenburger Tor, Berlin

Das monumentale Brandenburger Tor ist einerseits eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Berlins und zugleich Zeugnis für die jüngere Geschichte Deutschlands. Lange Jahre galt es als Symbol der Teilung von Ost und West - jetzt steht das Brandenburger Tor eindrucksvoll für die Einheit Deutschlands.

Das im frühklassizistischen Stil errichtete Bauwerk ist 26 Meter hoch, 65,5 Meter breit und 11 Meter tief. Es bildet mit dem Pariser Platz den architektonischen Abschluss der Straße Unter den Linden.

Nach umfangreichen Restaurierungen wurde das Brandenburger Tor im Oktober 2002 feierlich enthüllt. Seit damals sind das Brandenburger Tor und seine Umgebung wieder ein beliebter Treffpunkt im Zentrum der Stadt.

Alexander Platz

Alexander Platz, Berlin

Der Alexander Platz, unter Berlinern kurz Alex genannt, existiert in seiner Grundform bereits seit dem 17. Jahrhundert, damals hieß er Königs Thor Platz. Seinen heutigen Namen verdankt der Platz dem Besuch des russischen Zaren Alexander I. im Jahr 1805. Schon damals erfüllte der Platz wichtige Aufgaben als Verkehrsknotenpunkt, diese Funktion hat er bis heute beibehalten. Während des zweiten Weltkrieges wurden große Teile des Platzes und der umliegenden Gebäude zerstört, seine heutige Gestalt erhielt er größtenteils nach der Wende.

Für die Umgestaltung des Platzes fand ein Ideenwettbewerb statt, das Ergebnis dieses Wettbewerbes kann heute bei einer Shopping Tour am Alexander Platz bewundert werden.

Olympiastadion

Olympiastadion, Berlin

Das Olympiastadion Berlin wurde im Jahre 1936 gebaut, Anlass dafür gaben die Olympischen Sommerspiele. Das Berliner Olympiastadion ist im Bezirk Charlottenburg - Wilmersdorf im Ortsteil Westend zu finden. Das Olympiastadion Berlin bietet Platz für 100.000 Zuschauer, es ist mit überdachten Sitzplätzen, Logen, Ehren- und Pressetribüne ausgestattet und verfügt über einen VIP-Bereich.

Das Berliner Olympiastadion wird seit der Gründung der Bundesliga hauptsächlich vom Hertha BSC für Heimspiele genutzt, einmal im Jahr findet im Berliner Olympia Stadion auch das Finale um den DFB-Pokal statt. Neben sportlichen Veranstaltungen wird das Berliner Olympia Stadium auch gelegentlich für andere Großveranstaltungen, wie Konzerte oder auch Kirchentage, genutzt .

Am Puls der Zeit - das Stage Theater am Potsdamer Platz

Berlin

Das Stage Theater am Potsdamer Platz ist ein Ort, an dem Vergangenheit, Zukunft, Tradition und Moderne sich zu einer Zeit vereinen lassen, die den Besucher voll und ganz in den Bann zu ziehen vermag. Eröffnet wurde es 1999 und gilt mit 1800 Sitzplätzen zu den größten Theatern Deutschlands. Nach der Uraufführung von "Der Glöckner von Notre Dame", einem Zwischenspiel von "Cats" und der "Blue Man Group" läuft nun seit Januar 2011 das Musical "Hinterm Horizont" mit Hits von Udo Lindenberg im Theater am Potsdamer Platz.

Die Mischung aus Gesang, Schauspiel und Musik nimmt den Zuschauer mit auf eine unvergessliche Reise in eine vergangene Welt zwischen Ost- und Westdeutschland. Hat man sich wieder gefasst und tritt aus dem Gebäude hinaus auf die Straße, wird man vom pulsierenden Leben zwischen Shopping Mall, Highclass-Entertainment und anderen kulturellen Sehenswürdigkeiten mitgerissen.

Kunst in den schönsten Facetten - die neue Nationalgalerie

Berlin

Laut, schrill, pulsierend - diese Attribute gehören sicherlich nicht in eine Beschreibung der Neuen Nationalgalerie. Hier sind Ordnung, klare Linien und die Beschränkung auf das Wesentliche Merkmale der Baukunst. Das vom Rheinländer Mies van der Rohe konzipierte Gebäude steht im klaren Kontrast zu Bauten wie der Philharmonie und ist das Gegenstück zur im Ostteil der Stadt stehenden Nationalgalerie.

Freunde der Kunst im Bereich Plastik, Skulptur und Malerei des 20. Jahrhunderts, von der klassischen Moderne bis hin zu Arbeiten aus dem Kubismus, Expressionismus oder Surrealismus, finden in den Hallen des "lichten Tempel aus Glas" Werke der unterschiedlichen Künstler Europas, sofern der Bau nicht gerade als Sonderausstellungsfläche genutzt wird.

Ein Mahnmal des Krieges - der Checkpoint Charlie

Berlin

Ein Land entzweit, getrennt durch eine Mauer, die fast drei Jahrzehnte lang sichtbar teilte, was eigentlich zusammengehörte. Seit August 1961 existierte der Checkpoint Charlie, benannt nach dem internationalen Buchstabieralphabet, weil es der dritte durch die Amerikaner genutzte Kontrollpunkt war, um zur Registrierung Angehöriger der amerikanischen, britischen und französischen Streitkräfte vor dem Übertritt nach Ost-Berlin beizutragen.

Die Panzerkonfrontation von sowjetischer Seite und den Alliierten, spektakuläre Fluchten, Erinnerungen an Jutta Gallus und Einblicke in die Abgründe des Kalten Krieges sind in Ausstellungen rund um den ehemaligen Checkpoint Charlie festgehalten. Das Wachhaus wurde durch einen Nachbau ersetzt und eine Leuchtkasten-Installation von Frank Thiel markiert die Trennlinie zwischen den Einflussbereichen der Weltmächte.

Die Philharmonie beeindruckt durch ihren Stellenwert als Unikat
Berlin

Wie der Bug eines Schiffes erhebt sich der Bau der Philharmonie, die sich am Kemperplatz im Bezirk Berlin Mitte befindet. Hans Scharoun schaffte mit diesem Werk ein Beispiel dafür, dass jedes Objekt sich von innen heraus entwickeln kann. Gerade für Gourmets der Akkustik hält dieses Gebäude einen wahren Ohrenschmaus bereit, denn nur wenige Konzerthäuser verfügen über solch eine feine, ausgefeilte Akkustik, wie die Philharmonie.

Als Wahrzeichen der Stadt mit internationaler Anerkennung ist die Architektur des Bauwerks vielleicht nicht mehr Zeitgemäß, dennoch schafft die Philharmonie durch ihre Struktur und das Arrangement der Sitzplätze einen Ort für gemeinsame unvergessliche Musikerlebnisse und Freiräume.